St. Veit an der Glan
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19.11.2009 - Verkauf käme „Ausverkauf“ Kärntens gleich! Kelag sichert „Entscheidungen für Kärnten in Kärnten“!
Energisch gegen den Vorschlag von Finanzminister Josef Pröll, das Land Kärnten möge zwecks Sanierung der Hypo Landesanteile am Kärntner Energieversorger KELAG veräußern, protestiert der St. Veiter Bürgermeister Gerhard Mock (SPÖ)!
Laut Mock handle es sich bei der KELAG um ein Flaggschiff der Kärntner Unternehmensflotte, der Energieversorger sei einer der wenigen noch vorhandenen Leitbetriebe des südlichsten Bundeslandes Österreichs.
Der St. Veiter Stadtchef richtet sein Veto gegen Prölls Absichten nicht nur als Bürgermeister der Bezirksstadt, sondern auch als Kleinaktionär. Die Kelag sei ein Garant dafür, dass auch in Zukunft Kärntens primäres Potenzial im Energiesektor, nämlich die regenerativen Energieträger, forciert werden. Zudem sei die Kelag ein zukunftsträchtiger Leitbetrieb, der nur als eigenständiges Unternehmen „Entscheidungen für Kärnten in Kärnten“ treffen könne.
Bestes Beispiel dafür seien die vom Energiekonzern allein heuer in die Infrastruktur investierten 170 Millionen Euro!
Für Mock wäre der Verkauf von Kelag-Anteilen zur Hypo-Sanierung ein wirtschaftspolitischer Kahlschlag. Immerhin beschäftige die Kelag allein in Kärnten zurzeit knapp 1.500 Mitarbeiter.
Jetzt gelte es, die Hypo zu sanieren, „wenn es unbedingt sein muss, auch mit Geld des Zukunftsfonds´“, damit die riesige Verunsicherung bei den Hypomitarbeitern zu beseitigen und außerdem nicht noch unnötig Konfusion in die Kelag zu bringen!
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